FC05 im Umbruch: Schnüdel auf dem Platz mit vielen neuen Gesichtern
- Redaktion

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SCHWEINFURT – Der Neustart beim 1. FC Schweinfurt 05 nimmt weiter Form an. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga sind die Schnüdel heute um 11 Uhr in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet – mit einem deutlich veränderten Kader und einer klaren Zielsetzung.

Der Fokus ist unmissverständlich: Stabilität. In der Regionalliga Bayern geht es für den Traditionsverein zunächst darum, eine schlagkräftige Einheit zu formen, die sich in der Liga behaupten kann. Nach dem Abgang eines Großteils des letztjährigen Drittliga-Kaders erscheint ein direkter Wiederaufstieg aktuell in weiter Ferne.
Trotz des Umbruchs gibt es auch Kontinuität: Zehn der aktuell 20 Spieler standen bereits in der vergangenen Saison im Kader der 3. Liga. Sie sollen eine wichtige Rolle beim Aufbau der neuen Mannschaft übernehmen.
Kader zum Trainingsstart
Tor: Julian Brätz, Jan Mottl, Jan MorshäuserAbwehr: Esad Akgün, Nick Doktorczyk, Kevin Frisorger, Altin Ibisi, Lukas Mrozek, Nils Piwernetz, Johannes TheinhardtMittelfeld: Lauris Bausenwein, Kristian Böhnlein, Gil Ebner, Kevin Fery, Luka Kalandia, Mustafa Alper Özden, Valentin Schmitt, Maximilian StahlAngriff: Mike Dellinger, Philipp Hack
Dem gegenüber steht ein massiver personeller Einschnitt: Insgesamt 18 Spieler haben den Verein verlassen, darunter bekannte Namen wie Johannes Geis, Erik Shuranov oder Manuel Wintzheimer. Der Umbruch zählt damit zu den größten der vergangenen Jahre.
Die Abgänge im Überblick:
Manuel Wintzheimer, Dustin Forkel, Toni Stahl, Erik Shuranov, Devin Angleberger, Sebastian Müller, Luca Trslic, Johannes Geis, Emil Zorn, Fabio Luque-Notaro, Tim Latteier, Nico Grimbs, Maximilian Weisbäcker, Winners Osawe, Pius Krätschmer, Lucas Zeller, Thomas Meißner und Ekin Çelebi.
Unklar bleibt zudem die Situation um Joshua Endres, dessen Zukunft beim Verein derzeit noch offen ist.
Anspruchsvolles Vorbereitungsprogramm
Fünf Testspiele sind bereits angesetzt. Den Auftakt bildet das Duell gegen die BSG Chemie Leipzig am 24. Juni. Es folgen Begegnungen mit dem ASV Rimpar (27. Juni), dem TSV Abtswind (28. Juni), dem FSV Zwickau (3. Juli) sowie dem Chemnitzer FC (11. Juli).
Der Pflichtspielstart erfolgt am 18. Juli in der ersten Runde des Toto-Pokals. Eine Woche später beginnt schließlich die Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern (23.–26. Juli).
Gernlein-Rückkehr als Schlüssel
Ein zentraler Baustein des Neuaufbaus ist die Rückkehr von Cheftrainer Jan Gernlein. Seine Verpflichtung gilt als wichtiger Schritt, um dem Verein wieder eine klare sportliche Linie zu geben. Auffällig ist zudem, dass mehrere Neuzugänge offenbar seinem Weg nach Schweinfurt gefolgt sind – ein Indiz für das Vertrauen in seine Arbeit.
Die Einheit selbst hatte dabei eher den Charakter einer Präsentation: Rund 100 Fans nutzten die Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck vom neuen Trainer und der Mannschaft zu verschaffen. Zum Auftakt leitete der Athletiktrainer das Team durch Aufwärm- und Dehnübungen, ehe Jan Gernlein die Spieler mit ersten grundlegenden Passübungen übernahm. Es war ein bewusster erster Schritt – nicht nur für die sportliche Entwicklung auf dem Platz, sondern auch, um das Vertrauen und die Verbindung zu den Schnüdel-Anhängern wieder zu stärken.
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell sich die neu formierte Mannschaft findet. Klar ist jedoch schon jetzt: Für die Schnüdel beginnt eine Saison des Wiederaufbaus – mit Geduld, Struktur und dem klaren Ziel, sich in der Regionalliga zu stabilisieren.

















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