Amon Amarth verwandeln die Brose Arena in ein Wikinger-Schlachtfeld
Zwei Stunden Metal, gewaltige Pyrotechnik und eine volle Brose Arena: Amon Amarth lieferten in Bamberg eine Show, die ihrem Ruf mehr als gerecht wurde.

In der Brose Arena in Bamberg drehte sich alles um Melodic Death Metal. Amon Amarth machten an diesem Abend im Rahmen ihrer „The Allfather Awakens“-Tour Halt in Franken und bescherten einem ausgelassenen, rockbegeisterten Publikum einen beeindruckenden Metal-Abend.
Schon mit den ersten drei Songs – „Gjallarhorn“, „War of the Gods“ und „Death in Fire“ – war klar, wohin die Reise geht. Druckvolle Gitarren, donnernde Drums und Johan Heggs markante Stimme bestimmten von Beginn an das Geschehen. Das Publikum war sofort dabei und verwandelte die Arena in einen lautstarken Hexenkessel.
Eine Reise durch die Welt der Wikinger
Über die rund zwei Stunden hinweg präsentierte die Band eine abwechslungsreiche Mischung aus bekannten Klassikern und neueren Songs. Dabei gelang es Amon Amarth, immer wieder zwischen den verschiedenen musikalischen Phasen zu wechseln, ohne dass der Spannungsbogen abriss.
Auch optisch wurde einiges geboten. Die große LED-Leinwand hinter der Bühne wechselte passend zu den Songs ihre Bilder und Effekte. Odin und Loki ließen sich im Laufe des Abends ebenfalls blicken und unterstrichen die nordische Mythologie, die seit jeher ein fester Bestandteil der Bandidentität ist.
Die Inszenierung wurde immer wieder von eindrucksvollen Pyroeffekten begleitet. Feuer, Licht und donnernde Riffs sorgten für eine Atmosphäre, die perfekt zur musikalischen Welt von Amon Amarth passte.
Ein ruhiger Moment zwischen all der Power

Für einen besonderen Kontrast sorgte „Upphaf“. Statt voller Lautstärke und schwerer Gitarren gab es einen akustischen Moment direkt vor der Bühne. Eine kleine Verschnaufpause inmitten der ansonsten energiegeladenen Show, die dem Konzert eine zusätzliche Facette verlieh.
Doch lange blieb es nicht ruhig. Die Band kehrte schnell zu ihrer gewohnten Härte zurück und setzte erneut auf massive Riffs, kraftvollen Gesang und eine ordentliche Portion Pyrotechnik. Johan Hegg führte mit seiner unverwechselbaren Präsenz durch den Abend und hielt den Kontakt zum Publikum.
Ein Finale mit voller Wucht
Mit Songs wie „Guardians of Asgaard“, „Raise Your Horns“, „The Way of Vikings“ und schließlich „Twilight of the Thunder God“ steuerte der Abend auf seinen Höhepunkt zu. Die Fans feierten, sangen und machten die Brose Arena noch einmal richtig laut.
Nach zwei Stunden blieb vor allem der Eindruck einer rundum gelungenen Live-Produktion: starke Setlist, beeindruckende Bühnenshow und eine Band, die genau weiß, wie sie ihr Publikum mitnimmt.
Setlist – Amon Amarth
Run to the Hills (Intro)
Gjallarhorn
War of the Gods
Death in Fire
Free Will Sacrifice
Deceiver of the Gods
The Allfather Awakes
Hermod's Ride to Hel – Lokes Treachery, Part 1
Put Your Back Into the Oar
We Rule the Waves
One Thousand Burning Arrows
Upphaf
Guardians of Asgaard
Shield Wall
Eight Legs of Thunder
Raise Your Horns
For Victory or Death
The Way of Vikings
Saxons and Vikings
Twilight of the Thunder God
Amon Amarth lieferten in Bamberg nicht einfach nur ein Konzert – sie brachten ihre eigene Welt aus nordischer Mythologie, Metal und Feuer direkt auf die Bühne.
Pyro, Power und noch mehr Power – Bamberg bekam einen Metal-Abend, der in Erinnerung bleibt.




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