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Bamberg antwortet auf Stabilitätsdebatte mit souveränem Heimsieg gegen Heidelberg

Die BMA 365 Bamberg Baskets sind mit einem überzeugenden Auftritt aus der FIBA-Pause zurückgekehrt und haben sich vor heimischer Kulisse mit 80:69 gegen die MLP Academics Heidelberg durchgesetzt. Mit dem Erfolg verbessern die Oberfranken ihre Bilanz in der easyCredit BBL auf 5–4, darunter ein ausgeglichenes 2–2 in der Brose Arena.


PresseFoto Evans│v.lk. Cobe Williams (Bamberg) im Einsatz gegen Niklas Würzner (Heidelberg).
PresseFoto Evans│v.lk. Cobe Williams (Bamberg) im Einsatz gegen Niklas Würzner (Heidelberg).

In den vergangenen Wochen wurde rund um Bamberg immer wieder über fehlende Konstanz und Stabilität diskutiert. Am Samstagabend war davon jedoch nichts zu sehen. Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeber fokussiert, kontrollierten das Spiel über weite Strecken und lieferten genau die Art von Leistung ab, die die „Rote Wand“ sehen will.



Starker zweiter Abschnitt als Schlüsselphase



Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Nach einem guten Start der Hausherren brachte Marcus Weathers Heidelberg mit sechs Punkten zwischenzeitlich mit 11:9 in Führung. Bamberg antwortete prompt, zog mit einem 9:3-Lauf davon und beendete das erste Viertel mit einer 20:18-Führung.


Beim Stand von 25:24 im zweiten Viertel folgte dann die spielentscheidende Phase. Bamberg traf drei Dreier innerhalb eines 17:3-Runs und setzte sich erstmals deutlich ab. Zwei weitere Treffer von jenseits der Dreipunktlinie sorgten schließlich für eine komfortable 48:32-Halbzeitführung.



Bamberg bleibt auch nach der Pause dominant



Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeber nicht nach. Die ersten fünf Punkte der zweiten Halbzeit gehörten Bamberg, die den Vorsprung damit auf 21 Zähler ausbauten. Heidelberg verkürzte kurzzeitig, doch Bamberg konterte umgehend und stellte mit einem weiteren 15:5-Lauf auf 68:41. Nach 30 Minuten stand es 70:43.


Im Schlussviertel zeigten die Gäste Moral und starteten mit einem 10:2-Lauf. Trotz eines starken Endspurts – darunter ein 14:4-Run in den letzten Minuten – geriet der Bamberg-Sieg nicht mehr in Gefahr.



Defensive als Schlüssel zum Erfolg



Obwohl Bamberg mit der besten Offensivbilanz der Liga in die Partie gegangen war, war es vor allem die Defensive, die den Unterschied machte. Heidelberg wurde bei lediglich 36 Prozent Feldwurfquote gehalten, darunter nur 39 Prozent aus dem Zweierbereich. Hinzu kamen 20 Fastbreak-Punkte der Hausherren, die Ballverluste des Gegners konsequent nutzten.



Starke Individualleistungen



Cobe Williams war der auffälligste Akteur auf dem Feld. Der Guard erzielte 18 Punkte, traf vier Dreier und steuerte zudem fünf Rebounds, drei Assists und einen Block bei. Richard Balint ergänzte die Teamleistung mit 14 Zählern.


Auf Seiten der Academics kam Mateo Seric auf 12 Punkte. Heidelberg bleibt damit auswärts weiterhin sieglos (0–5) und steht nun bei einer Gesamtbilanz von 2–8.



Positive Serie setzt sich fort



Mit dem Erfolg haben die Bamberg Baskets nun sechs ihrer letzten acht Spiele gewonnen. In diese Serie fällt auch der Sieg gegen Heidelberg im Viertelfinale des BBL-Pokals am 15. November – ein weiteres Zeichen für die aktuell starke Form gegen diesen Gegner.



Basketball-Doppelpack in der Brose Arena



Die Partie war Teil eines Basketball-Doppelheaders in der Brose Arena. Zuvor unterlag die Damenmannschaft der Medikamente per Klick Bamberg Baskets in der 2. DBBL den VIMODROM Baskets Jena knapp mit 46:53.



Ausblick



Für Bamberg geht es am Samstag, den 20. Dezember, auswärts bei Science City Jena weiter. Die MLP Academics Heidelberg sind bereits am Mittwoch, den 17. Dezember, in der Basketball Champions League bei Legia Warschau gefordert, ehe am Sonntag, den 21. Dezember, das nächste Bundesliga-Heimspiel ansteht.


Der Auftritt gegen Heidelberg war für Bamberg ein klares Statement: Wenn Fokus und Intensität stimmen, ist das Team über 40 Minuten dominant – genau das, was Fans und Umfeld von den Baskets erwarten.

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