top of page

Ein Derby ohne Sieger – mit gemischten Reaktionen aufgenommen

Zwei frühe Treffer, viel Intensität und am Ende ein Ergebnis, das sich beide Seiten erarbeitet haben – das Frankenderby zwischen TSV Knetzgau und 1. FC Sand am Main endet mit einem Remis. Ein Ergebnis, das rational betrachtet gerecht ist, emotional aber bei beiden Fanlagern einen leichten Beigeschmack hinterlässt.


Pressefoto Evans | Viel Energie – keine Zufriedenheit.
Pressefoto Evans | Viel Energie – keine Zufriedenheit.

Von Beginn an war Feuer im Spiel. Die schnellen Tore auf beiden Seiten sorgten direkt für eine aufgeheizte Atmosphäre und machten klar: Hier geht es nicht nur um Punkte, sondern um Stolz. Beide Teams fanden sofort ihren Rhythmus, suchten den Weg nach vorne und lieferten sich über die gesamte Spielzeit ein intensives Duell.


Auf Seiten der Gäste aus Sand zeigte man sich nach dem Spiel realistisch. Der Punkt sei verdient, auch wenn man natürlich immer mit dem Anspruch in ein Derby geht, als Sieger vom Platz zu gehen. Gerade mit Blick auf die starke Form der vergangenen Wochen hätte man sich gerne mehr mitgenommen.


Wie können wir ein Tor machen? Ich glaube, da hat jeder noch mal zwei drei Hochkaräter gehabt ... Dementsprechend unterm Strich natürlich ärgerlich, aber ich glaube, mit dem Punkt können dann beide Mannschaften dann auch leben. Aber das ist dann das Gericht. Ergebnis noch zu einem Spiel. -Sander Trainer Tobias Götz

Beim TSV Knetzgau hingegen fühlt sich dieses Unentschieden fast wie ein kleiner Sieg an. Gegen ein formstarkes Team wie Sand zu bestehen und sich diesen Punkt zu erarbeiten, gibt Selbstvertrauen – auch wenn man sich insgeheim natürlich ebenfalls die drei Punkte gewünscht hätte.


Am Schluss ist es unentschieden. Auch verdient. Wenn man jetzt das ganze Spiel betrachtet. Ich denke die Anfangsminuten was ein Tick schneller am Ball. ... Ich denke, nach der Halbzeit hatten wir die besseren Chancen, hatten viele gute Möglichkeiten machen den verdienten Ausgleich zum zwei zu zwei und ich denke aufgrund dessen über 90 Minuten, was er gerecht ist entschieden. -Knetzgauer Trainer Michael Finster

Am Ende bleibt ein Derby, das alles hatte: Tempo, Emotionen und Spannung bis zum Schluss. Nur einen Sieger gab es nicht – und genau das ist es, womit sich beide Fanlager wohl am schwersten tun werden.

Comments


bottom of page