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Erleichterung zum Jahresstart – Schweinfurt setzt Lebenszeichen gegen Viktoria Köln

Ein Sieg, der gut tut – auch wenn er den Abstiegskampf nicht sofort verändert. Der 1. FC Schweinfurt startet mit einem überraschenden 2:0-Erfolg gegen Viktoria Köln ins Fußballjahr 2026 und feiert erst den dritten Saisonsieg. Für das Tabellen-Schlusslicht ist es ein enorm wichtiger Erfolg, vor allem für Kopf und Moral. Gleichzeitig bleibt die Euphorie gedämpft: Konkurrent TSV Havelse gewann ebenfalls gegen die TSG Hoffenheim II, der Rückstand im Tabellenkeller bleibt bestehen. Klar ist jedoch auch – jeder Sieg bringt die Null-Fünfer näher an die Hoffnung auf den Klassenerhalt.


PresseFoto Evans│Luka Trslic und Manuel Wintzheimer (Schweinfurt) feiern nach dem 2:0-Tor.
PresseFoto Evans│Luka Trslic und Manuel Wintzheimer (Schweinfurt) feiern nach dem 2:0-Tor.

Umbrüche im Winter, Mut bei der Aufstellung

Beide Mannschaften gingen personell verändert in die Partie. Schweinfurt musste den Abgang von Top-Torschütze Tranziska verkraften, der nach Südkorea wechselte. Viktoria Köln verlor mit Lobinger (neun Saisontore) seinen gefährlichsten Angreifer an den MSV Duisburg.


Die Gastgeber reagierten mit den Nürnberger Leihgaben Forkel und Osawe, die zunächst auf der Bank Platz nahmen. Für zusätzliche Überraschung sorgte FCS-Trainer Victor Kleinhenz mit seiner Torwartentscheidung: Weisbäcker erhielt den Vorzug vor Stammkeeper Stahl.


Kaum Spielfluss, ein Treffer mit Wirkung

Die erste Halbzeit bot wenig fußballerische Höhepunkte. Köln hatte mehr Ballbesitz, blieb aber ohne Tempo und Ideen. Schweinfurt hielt mit hoher Laufbereitschaft und Zweikampfhärte dagegen, die Partie war geprägt von vielen Unterbrechungen.

Den entscheidenden Moment setzte Angleberger in der 23. Minute: Ein Distanzschuss schlug im linken unteren Eck ein – Kölns Keeper Schulz sah dabei unglücklich aus. Kurz darauf hatten die Gastgeber Glück, als ein Tätlichkeit von Böhnlein vom Schiedsrichter ungeahndet blieb. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.


Trslic macht den Deckel drauf

Nach dem Seitenwechsel fehlte Viktoria Köln weiterhin die Durchschlagskraft. Schweinfurt blieb griffig und nutzte die nächste Gelegenheit konsequent. Nach starkem Ballgewinn von Angleberger setzte sich Trslic durch, ließ einen Gegenspieler stehen und traf in der 54. Minute zum 2:0 – die Vorentscheidung.


Köln blieb offensiv blass, Schweinfurts Keeper Weisbäcker verlebte einen weitgehend ruhigen Nachmittag. Auf der Gegenseite verhinderte Schulz mit einer starken Parade gegen Böhnlein sogar einen höheren Rückstand.


Fazit

Ein Befreiungsschlag zum Start ins Jahr 2026 – sportlich wie mental. Auch wenn der Blick auf die Tabelle zeigt, dass der Weg zum Klassenerhalt weiter lang bleibt: Der 1. FC Schweinfurt hat ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Im Abstiegskampf gilt mehr denn je: Punkten, Woche für Woche. Nur so bleibt die Hoffnung am Leben.

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