Gochsheim übersteht Dampfach-Drama und steht erneut im Pokalfinale
Kreispokal-Halbfinale: DJK Dampfach – TSV 1906 Gochsheim 4:6 n.E. (0:2)
Der TSV Gochsheim steht im Kreispokalfinale. In einem dramatischen Halbfinale setzte sich der TSV nach Elfmeterschießen gegen die DJK Dampfach durch und trifft damit am 6. Mai 2027 im Finale auf den TV Jahn Schweinfurt.
Gochsheim erwischte einen starken Start und zeigte in der ersten Halbzeit eine aggressive und äußerst effektive Spielweise. Gerade im Vergleich zu den bisherigen Auftritten in der Bezirksliga war die Intensität des TSV auffällig. Gochsheim spielte zielstrebig nach vorne und setzte Dampfach früh unter Druck.

Yannik Sprenger brachte den TSV in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Nico Kummer auf 2:0 (44.). Dampfach hatte bis dahin kaum Antworten auf das energische Auftreten der Gäste gefunden.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch.
Dampfach kam deutlich besser aus der Kabine und entwickelte zunehmend Druck. Der Anschlusstreffer in der 68. Minute fiel etwas glücklich, als ein abgefälschter Schuss von Max Witchen seinen Weg ins Tor fand.
Sieben Minuten später folgte der Ausgleich. Wieder spielte eine Abfälschung eine entscheidende Rolle: Eine Hereingabe wurde unglücklich abgefälscht und landete zum 2:2 im Tor. Dominik Halbig wurde der Treffer in der 75. Minute zugesprochen.
Gochsheim wirkte kurzzeitig geschockt, fand anschließend aber wieder zu seiner Ordnung zurück. In der verbleibenden Spielzeit fiel kein weiterer Treffer – das Halbfinale musste im Elfmeterschießen entschieden werden.
Dort zeigten beide Torhüter starke Nerven. Kevin Schäffer und Noah Mack konnten jeweils wichtige Schüsse parieren. Am Ende hatte Schäffer den entscheidenden Moment auf seiner Seite: Er hielt den letzten Versuch von Firas Mahmoud und machte damit den Finaleinzug des TSV perfekt.
Gochsheim gewinnt 6:4 nach Elfmeterschießen und zieht ins Pokalfinale ein.
Dort wartet mit dem TV Jahn Schweinfurt ein Kreisklassist, der im anderen Halbfinale den favorisierten TSV Grettstadt ausgeschaltet hatte.
Für Gochsheim bleibt damit die Chance, den nächsten Schritt zu machen: Das Finale ist erreicht – jetzt geht es darum, es auch zu gewinnen.




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