Jones bleibt optimistisch und glaubt an Schweinfurter Potenzial
- Redaktion

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Jermaine Jones hat seine Arbeit bei 1. FC Schweinfurt 05 offiziell aufgenommen und steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe im Saisonendspurt. Vor dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg stellte sich der neue Trainer nach dem Abschied von Victor Kleinhenz erstmals ausführlich der Presse.

Nach 24 Spieltagen mit einer Bilanz von 3 Siegen, 1 Unentschieden und 20 Niederlagen erhofft sich der Verein durch den Trainerwechsel neue Impulse. Trotz der schwierigen Tabellensituation zeigte sich Jones überzeugt vom vorhandenen Potenzial.
„Ich habe die Mannschaft ein bisschen beobachtet. Ich glaube, dass die Zahlen nicht das widerspiegeln, was die Mannschaft wirklich kann“, erklärte der neue Coach und betonte, dass die Qualität des Kaders deutlich höher sei als es der Tabellenplatz vermuten lasse.
Auch der Kontakt zu Sportleiter Marcel Kühlinger und Geschäftsführer Markus Wolf bestand bereits seit dem Toto-Pokal-Spiel gegen Viktoria Aschaffenburg, wodurch sich der Wechsel frühzeitig angebahnt hatte.
Seinen Wohnort in der Nähe von Aschaffenburg möchte Jones beibehalten und künftig pendeln. Die rund 90-minütige Fahrt sieht er gelassen: „Wer in Amerika gelebt hat, für den sind lange Fahrten kein Problem. Eineinhalb Stunden — das passt.“ Bei engem Zeitplan oder Doppel-Einheiten plant er ergänzend Übernachtungen in Schweinfurt.
Der Vertrag des Trainers läuft zunächst bis zum Sommer, Jones zeigte sich jedoch offen für eine Verlängerung über die Saison hinaus.
Mit Respekt, aber ohne Angst blickt Jones auf sein erstes Spiel an der Seitenlinie. Die Atmosphäre in Duisburg werde intensiv sein, dennoch reist Schweinfurt mit einer klaren Haltung an: „Wir gehen hin und haben nichts zu verlieren.“
Auch im Abstiegskampf hat Jones die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Trotz des deutlichen Punkterückstands glaubt er weiterhin daran, dass eine Trendwende möglich ist, wenn es gelingt, Qualität, Selbstvertrauen und Kampfgeist auf den Platz zu bringen.



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