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Mission Klassenerhalt erfüllt: Knetzgau pflanzt die Fahne in der Bezirksliga

Der (SG) TSV Knetzgau / Oberschwappach hat es geschafft: Mit einem umkämpften 1:0-Auswärtssieg beim FC Gerolzhofen sicherte sich die Mannschaft den Verbleib in der Bezirksliga – aus eigener Kraft, trotz aller Dramatik auf den anderen Plätzen.


PresseFoto Evans | Der TSV-Fanblock hisst die blau-weiße Fahne in der Mitte des Spielfelds.
PresseFoto Evans | Der TSV-Fanblock hisst die blau-weiße Fahne in der Mitte des Spielfelds.

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war angespannt. Knetzgau lag zwei Punkte vor dem SV Rödelmaier und hatte damit den Klassenerhalt in der eigenen Hand, blickte aber dennoch hoffnungsvoll nach Altbessingen. Dort ging die DJK früh in Führung, was auch in Gerolzhofen für spürbare Erleichterung sorgte. Doch die Situation kippte: Rödelmaier drehte die Partie und setzte Knetzgau damit unter Druck. Klar war nun – nur ein eigener Sieg würde Sicherheit bringen.


Und genau so trat Knetzgau auf.


Von Beginn an zeigte die Mannschaft, dass sie gewillt war, ihr Schicksal selbst zu entscheiden. Mehrere gute Möglichkeiten in der Anfangsphase, darunter ein Abschluss an die Latte, hätten früh für die Führung sorgen können. Dennoch ging es torlos in die Pause.


Nach dem Seitenwechsel war es schließlich Bennett Blumenröder, der in der 60. Minute den entscheidenden Treffer erzielte und seine Farben in Führung brachte. In der Folge entwickelte sich eine intensive Schlussphase, in der Knetzgau mit großem Einsatz verteidigte.



Trainer Michael Finster erreichte den lang ersehnten Klassenerhalt in der Bezirksliga.
Trainer Michael Finster erreichte den lang ersehnten Klassenerhalt in der Bezirksliga.
„Der Druck war enorm, umso größer ist jetzt die Freude. Wir haben bis zum Schluss alles reingeworfen, und auch die Unterstützung von außen hat uns getragen. Nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen sind wir erleichtert, dass wir unser großes Ziel am Ende erreicht haben.“



Ein entscheidender Faktor war die stabile Defensive. Vor allem Max Schmitt überzeugte mit einer starken Leistung, klärte kompromisslos und hielt die Ordnung im Abwehrverbund. Dahinter zeigte Torhüter Michael Pfaff eine abgeklärte Vorstellung und sicherte mit mehreren souveränen Aktionen die Null. Besonders bemerkenswert: Pfaff war nach der Winterpause zur Nummer eins geworden, nachdem sich Stammkeeper Felix Schneider in einem Testspiel verletzt hatte. Eine zunächst unglückliche Situation entwickelte sich im Saisonendspurt zu einem wichtigen Baustein – gekrönt von der entscheidenden Leistung im Spiel um den Klassenerhalt.


Für einen Schreckmoment sorgte eine Szene auf Seiten der Gastgeber: Spielertrainer Dominik Schmitt, der sein letztes Spiel an der Seitenlinie des FC Gerolzhofen absolvierte, verletzte sich bei einem Sliding-Tackle schwer. Sein Knie traf einen Rasensprenger, wodurch die Haut aufgeschnitten wurde – eine Szene, die allen Beteiligten sichtlich naheging.



Ein nervenaufreibender letzter Spieltag – mit dem besseren Ende für den TSV Knetzgau.

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