Regen, Pfosten und gedämpfte Kerwa-Stimmung in Bamberg
Die Sandkerwa hätte den perfekten Fußballabend liefern können – doch Dauerregen und kühle Temperaturen drückten auf die Stimmung. Mit rund 800 Zuschauern war die Kulisse zwar solide, blieb aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Besonders auffällig: Etwa 100 Fans aus Würzburg, die ihr Team lautstark und unermüdlich durch die kompletten 90 Minuten trugen.

Auf dem Platz erwischten die Domreiter den etwas besseren Start. Die größte Chance der ersten Hälfte hatte Paul Kraußold, der gleich zweimal am rechten Pfosten scheiterte – die beiden Aluminiumtreffer lagen etwa zehn Minuten auseinander. Bamberg war nah dran, doch das nötige Quäntchen Glück fehlte. So ging es torlos in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bamberg bemüht, aber im letzten Drittel zu harmlos. Trainer Patrick Sulewski versuchte mit Wechseln frischen Wind zu bringen, doch die Durchschlagskraft fehlte weiterhin.
Dann kam die kalte Dusche in der Schlussphase: In der 79. Minute nutzte Würzburg eine seiner wenigen klaren Chancen zur Führung. Nur vier Minuten später folgte das 0:2 per Elfmeter (83.) – die Entscheidung. Bamberg fand darauf keine Antwort mehr und musste die erste Saisonniederlage hinnehmen.
Trotzdem bleibt die Ausgangslage positiv: 14 Punkte und Platz drei sprechen weiterhin für einen starken Saisonstart. Die Serie ist beendet – der Anspruch bleibt bestehen.




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