ROCK IM PARK 2026 – TAG 2: SONNE, STADIONROCK UND SCHWERE RIFFS
- Redaktion

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Nürnberg – Der zweite Festivaltag von Rock im Park 2026 brachte genau das, was sich viele nach dem wechselhaften Auftakt gewünscht hatten: stabileres Wetter, volle Zuschauerflächen und ein Line-up, das von Alternative bis Heavy Metal alles abdeckte.

Nach einem teils regnerischen Start am Freitag zeigte sich der Samstag deutlich freundlicher. Bei Temperaturen um die 20 Grad und zeitweise Sonne strömten erneut rund 80.000 Besucher auf das Gelände rund um das Zeppelinfeld. Die Stimmung: gelöst, laut und spürbar intensiver als noch am Vortag.
Musikalisch war der zweite Tag klar strukturiert – ein klassischer Festival-Samstag mit großen Namen am Abend und einer breiten stilistischen Vielfalt über den gesamten Tag hinweg.
Bereits am frühen Nachmittag sorgten Bands wie Black Veil Brides und Hollywood Undead für Bewegung vor den Bühnen, während Acts wie Bloodywood oder Gatecreeper die härtere Gangart einleiteten. Parallel dazu boten Breaking Benjamin und Social Distortion solide Sets für Fans von Alternative- und Punkrock.
📸 Sehen Sie sich einige Bilder vom Set von „Hollywood Undead“ an | ©PresseFoto Evans
Am frühen Abend wurde es zunehmend voller vor der Utopia Stage: The Offspring lieferten eine energiegeladene Show mit Punkrock-Hymnen, die generationsübergreifend funktionierten. Kaum ein anderer Act schaffte es an diesem Tag so mühelos, Mitsingmomente und Tempo zu verbinden.
Der Übergang in die Headliner-Phase gelang nahtlos – und massiv. Iron Maiden übernahmen die Bühne mit einer epischen Produktion, die einmal mehr zeigte, warum sie zu den prägendsten Live-Bands des Genres zählen. Klassische Metal-Inszenierung, visuelle Elemente und eine eingespielte Performance trafen auf ein Publikum, das jeden Song feierte.
Parallel dazu setzte der zweite große Headliner des Abends ein völlig anderes Zeichen: Sabaton lieferten auf der Hauptbühne eine bombastische Show, geprägt von Pathos, Pyro und klarer Publikumsansprache. Der Kontrast zwischen traditionellem Heavy Metal und modernem Power Metal machte den Samstagabend besonders abwechslungsreich.
Auch abseits der größten Bühnen blieb es intensiv: A Perfect Circle sorgten für einen atmosphärischen Gegenpol, während Alter Bridge mit klassischem Arena-Rock überzeugten. Auf den kleineren Stages hielten Bands wie TesseracT oder The Story So Far das Niveau hoch und zeigten, wie breit das Festival musikalisch aufgestellt ist.
Organisatorisch verlief der zweite Tag weitgehend ruhig. Die Einsatzkräfte hatten zwar weiterhin zu tun, jedoch überwiegend mit kleineren medizinischen Fällen – ein übliches Bild bei Veranstaltungen dieser Größenordnung.
Was bleibt, ist ein Samstag, der Rock im Park in seiner klassischen Form gezeigt hat: große Namen, dichte Crowd, parallele Highlights und ein Gelände, das vom Nachmittag bis tief in die Nacht durchgehend in Bewegung war.
Mit diesem Momentum ging das Festival in seinen finalen Tag – und ließ keinen Zweifel daran, dass 2026 wieder zu den starken Jahrgängen gehören wird.













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