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Abstieg Realität – Schweinfurt unterliegt Essen trotz tapferer Schlussphase

Der Tag, den in Schweinfurt niemand erleben wollte, ist da: Mit der 1:3-Niederlage gegen Rot-Weiss Essen steht der 1. FC Schweinfurt 05 sechs Spieltage vor Saisonende als erster Absteiger aus der 3. Liga fest. Nach nur einem Jahr müssen die Unterfranken den schweren Weg zurück in die Regionalliga antreten.


PresseFoto Evans | Marvin Obuz (Essen) schießt das 0:3, nachdem er Torwart Toni Stahl (Schweinfurt) überwunden hat.
PresseFoto Evans | Marvin Obuz (Essen) schießt das 0:3, nachdem er Torwart Toni Stahl (Schweinfurt) überwunden hat.

Essen dreht nach Schweinfurter Startmomenten auf

Die Schnüdel kamen zunächst ordentlich in die Partie, doch Essen wurde mit zunehmender Spieldauer dominanter. In der 25. Minute nutzte RWE die erste richtig gefährliche Aktion: Eine Flanke segelte zum zweiten Pfosten, wo Dickson Abiama trocken ins lange Eck vollendete – Stahl chancenlos.


Kurz vor dem Halbzeitpfiff legten die Gäste nach. Schweinfurt blockte zunächst heroisch: Vakouftsis rettete auf der Linie gegen Brumme, doch der Abpraller fiel erneut zu Abiama. Der legte quer zu Torben Müsel, der den Ball volley und präzise ins linke Eck jagte. 0:2 – ein schwerer Schlag für die Grün-Schwarzen.



Obuz zerstört die Hoffnungen – später Ehrentreffer

Nach der Pause versuchte Schweinfurt, das Spiel noch umzubiegen, doch die nötige Portion Glück fehlte. Stattdessen nutzte Essen in der 76. Minute einen Ballgewinn eiskalt: Müsel setzte Mizuta ein, der wiederum Marvin Obuz steil schickte. Der 24-Jährige traf aus spitzem Winkel kompromisslos zum 0:3.


Trotz des erneuten Rückschlags zeigte das Team von Jermaine Jones Moral und suchte weiter den Weg nach vorn. In der 87. Minute gelang zumindest der Anschluss – wenn auch glücklich: Michael Schultz fälschte eine Hereingabe unhaltbar ins eigene Tor ab.



Fazit

Ein mutiger Auftritt reichte an diesem Abend nicht aus. Essen spielte reifer, effektiver und besiegelte mit drei sauber herausgespielten Treffern Schweinfurts Gang in die Regionalliga. Für die Schnüdel bleibt nach einer schwierigen Saison nur der Blick nach vorne – und der Auftrag, kommende Spielzeit wieder anzugreifen.

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