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Offener Schlagabtausch endet erst vom Punkt


Eine Schießerei im Sportzentrum

Bezirksliga DJK vs. Kreisliga Trossenfurt —10:11 (2:2)

Die Rollen vor dem Spiel waren klar verteilt: Die DJK Dampfach ging als Favorit in die Partie. Doch auf dem Platz zeigte sich schnell, dass der Klassenunterschied kaum eine Rolle spielte. Trossenfurt-Tretzendorf hielt stark dagegen, und das Spiel entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Duell mit Chancen auf beiden Seiten. Zwar erspielte sich Dampfach die qualitativ besseren Möglichkeiten, ließ diese aber zunächst ungenutzt.



In der 17. Minute war es dann Thorsten Schlereth, der die Hausherren überraschend in Führung brachte und die SC-Fans jubeln ließ. Was folgte, war ein echter Pokalfight: intensiv, körperbetont und mit einem Schlagabtausch, der sich mehr und mehr zu einem offenen „Shootout“ entwickelte – Tor für Tor, Foul für Foul.


Auf Seiten der DJK war Ali Erfani der herausragende Mann. Mit seinem Hattrick (8', 12', 60') hielt er Dampfach im Spiel und sorgte immer wieder für Gefahr. Ein Wendepunkt folgte in der 62. Minute: Torhüter Fabio Galizia musste verletzungsbedingt vom Platz. Für ihn kam der junge Ersatzkeeper Nico Günslein, der sich sofort beweisen musste.


In der Schlussphase lag die Entscheidung mehrfach bei Trossenfurt auf dem Fuß: In der 85. Minute vergab Marco Düring die große Chance auf den Sieg, als sein Abschluss deutlich über das Tor ging. Kurz vor Abpfiff setzte sich erneut Schlereth stark durch, stand plötzlich allein vor DJK-Keeper Maximilian Linz, setzte den Ball jedoch knapp am Pfosten vorbei.


So ging es ins Elfmeterschießen – und auch dort blieb es dramatisch. Beide Torhüter waren mehrfach dran, konnten aber zunächst keinen entscheidenden Ball festhalten. Am Ende war es Maximilian Linz, der mit der entscheidenden Parade zum Helden wurde und Dampfach den Einzug in die nächste Runde sicherte.

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